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Seminar: "Indirekte Steuerung" oder wie können Interessenvertretungen …

Weiterbildung
20.11.2017, 10:00 – 21.11.2017, 16:00Gustav Stresemann Institut, Klosterweg 4, 29549 Bad Bevensen

Seminar: "Indirekte Steuerung" oder wie können Interessenvertretungen auf neue Führungsstrukturen und Kommunikationsformen reagieren?

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Auch in Bereichen der sozialen Arbeit wird der Kostendruck zunehmend über Führungsinstrumente der indirekten Steuerung an die Beschäftigten weitergegeben. Die Folge ist eine Flexibilisierung der Arbeitszeiten - etwa durch das Einspringen aus dem Frei. Gleichzeitig müssen Interessenvertretungen die Erfahrung machen, dass die herkömmlichen Rezepte zur Begrenzung der Arbeit in Zeiten der Digitalisierung nicht mehr greifen. Auch die Überwachung der gesetzlichen Arbeitsschutzvorschriften stellt eine neue Herausforderung dar und ist nicht immer von den Beschäftigten gewünscht. Über soziale Netzwerke wird der Dienstplan organisiert, der Krankheitsausfall einer Kollegin wird über „WhatsApp“ kommuniziert und organisiert. Ohne Wissen der Leitung und der Interessenvertretung. Wie kann eine Interessenvertretung mit dieser Entgrenzung von Arbeit umgehen? Wie ihre Aufgaben wahrnehmen z.B. im Bereich Arbeitszeitgesetz?

Ziel des Seminars ist, sich mit diesen Themen zu beschäftigen und nach betrieblichen Lösungen zu suchen.

Themenschwerpunkte:

  • Unternehmensführung durch „indirekte Steuerung“ und ihre Auswirkungen auf Beschäftigte und Interessenvertretungen
  • Mitbestimmung bei der Arbeitszeit
  • Rechtliche & betriebliche Handlungsmöglichkeiten der BR/PR/MAV

Beginn:
Montag, 20. November 2017 10.00 Uhr

Ende:
Dienstag, 21. November 2017 16.00 Uhr

Ort:
Gustav Stresemann Institut, Klosterweg 4 in 29549 Bad Bevensen

Referentin:
Eva Bockenheimer, Referentin für Indirekte Steuerung und psychische Belastungen
Christina Altmeyer, Interessenvertreterin, Projektleitung „Mitarbeiterzufriedenheit“

Anmeldefrist:
03. November 2017!

Freistellung:
Für Mitglieder in Betriebsräten, Personalräten oder Mitarbeitervertretungen sind die in dieser Veranstaltung vermittelten Kenntnisse erforderlich. Wir gehen davon aus, dass die jeweiligen Gremien einen Entsendungsbeschluss nach § 40 i.V.m. § 37 NPersVG bzw. § 39 Abs. 5 i.V.m. § 41 Abs. 1 BremPVG bzw. § 37 Abs. 6 i. V. m. § 40 BetrVG bzw. § 19 Abs. 3 MVG K fassen.

Dieser Beschluss verpflichtet den jeweiligen Arbeitgeber zur Übernahme der Reise- und Seminarkosten unter Weiterzahlung des Lohnes bzw. Gehaltes. Der Entsendungsbeschluss mit den entstehenden Kosten ist dem Arbeitgeber rechtzeitig zur Kenntnis zu geben und gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass die Kosten zu übernehmen sind.

Die Entscheidung, ob die im Arbeitsplan angegebenen Themen für das einzelne Betriebs- oder Personalratsmitglied bzw. Mitglied der Mitarbeitervertretung und das Gremium erforderlich sind, liegt bei der jeweiligen Interessenvertretung.

Teilnahmekosten:
240,-- € je TeilnehmerIn (die Kosten beinhalten Unterkunft, Verpflegung und Seminarkosten).

Die Fahrtkosten bitten wir, direkt mit dem Arbeitgeber abzurechnen.

Veranstalter ist das Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V.